Bezug: PM von Umweltministerin Katrin Eder vom 31.10.2025:
„Wissenschaftliche Erkenntnisse sind Stütze für politisches Handeln“
Der Naturschutzverein ANUK e.V. begrüßt, dass Umweltministerin Katrin Eder wissenschaftliche Erkenntnisse als Stütze für ihr politisches Handeln entdeckt hat. Jetzt gelte es für Eder in den verbleibenden Monaten bis zur Landtagswahl endlich ins Handeln zu kommen und die hohe Pestizidbelastung in den rheinland-pfälzischen Naturschutzgebieten zu reduzieren.
Auf Grundlage eines gemeinsamen Erlasses von Umweltministerin Eder (Grüne) mit Landwirtschaftsministerin Schmitt (FDP) wurden durch 175 Außnahmegenehmigungen vom Insektenschutzpaket Insektengifte und Ewigkeitschemikalien (PFAS) in Naturschutzgebieten ausgebracht. Dies ergab eine Anfrage der ÖDP.
Diese Gifte wurden in einer wissenschaftlichen Studie der Uni Landau und ANUK e.V. auch in Naturschutzgebieten nachgewiesen. Dabei zeigte sich, dass die Auflagen zum Schutz der Bienen nicht eingehalten wurden. Auch war ein amphibientötendes Mittel weit verbreitet.
„Wir empfehlen Eder, statt der Genehmigung von chemisch-synthetischen Mitteln nur die im Ökolandbau zugelassenen Mittel in Naturschutzgebieten zu erlauben“, so Vorsitzender Franz Botens.