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... im Pestizidverbrauch!
Der Pestizidverbrauch in der Landwirtschaft ist in Deutschland sehr hoch. Die Folgen für die Umwelt: Grundwasserverunreinigung, Insektenrückgang und Belastung der Lebensmittel.
Weniger Pestizide einzusetzen – das wäre möglich.
SWR IMPULS berichtet!
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Pestizide sind Schädlingsbekämpfungsmittel. Sie wirken gegen Unkraut, unerwünschte Pilze oder Insekten. Deshalb werden sie großflächig eingesetzt, und zwar sowohl im Bio-Anbau als auch in der konventionellen Landwirtschaft. Doch wie gefährlich sind Pestizide eigentlich für uns und die Umwelt? Wie viele Pestizid-Rückstände landen auf unseren Tellern? Und geht Landwirtschaft nicht auch ohne Pestizide?
HIER ANSCHAUEN:
WDR Mediathek. Planet Wissen. 58 min.
Verfügbar bis 30.01.2025
https://www.planet-wissen.de/video-landwirtschaft-ohne-pestizide--geht-das-ueberhaupt-100.html
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Einladung zur Info-Veranstaltung
- Wann: 28. Mai 2024
- Uhrzeit: 18:00 Uhr
- Wo: Pfarrzentrum St. Nikolaus, Dammstraße 52, 55218 Ingelheim
- Was: Ergebnisse von Pestizidrückständen in Blütenpollen
- Wer: Prof. Brühl, Uni Landau mit Naturschutzverein ANUK e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Landkreis Mainz-Bingen finden sich die meisten und höchsten Rückstände von Pestiziden in Blütenpollen. Dies zeigt sich im Deutschen Bienenmonitoring, sowohl im Vergleich zu anderen Landkreisen innerhalb von Rheinland-Pfalz als auch im Bundesvergleich. 2019 machte die Nachricht einer Blütenpollenprobe aus Ingelheim Schlagzeilen, sie war mit 34 verschiedenen Pestizidwirkstoffen belastet. Der Landkreis Mainz-Bingen hat die größte Fläche an Naturschutzgebieten. Es stellen sich Fragen:
1. Sind das nur Einzelfälle? Wie sieht es in der Fläche aus?
2. Wie ist die Belastung in Naturschutzgebieten?
3. Eignet sich die Methode für ein Pestizidmonitoring?
Antworten auf diese Fragen soll eine Pilotstudie geben. 2023 haben wir zusammen mit Herrn Prof. Dr. Brühl von der Uni Landau an 23 Standorten im Landkreis Mainz-Bingen Blütenpollen auf Pestizidrückstände untersucht. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie stellt Herr Prof. Dr. Brühl am 28. Mai 2024 vor.
Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Neben Herrn Prof. Dr. Brühl werden auch die Experten Dr. Anton Safer und Herr Lars Neumeister gerne Ihre Fragen beantworten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie freundlich um eine kurze Bestätigung an
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Nach der Totalzerstörung eines Biberdammes und des dazugehörigen Biotops durch den Landesbetrieb Mobilität im Landkreis Trier-Saarburg: Leserbrief von Matthias Reimann
Die Zerstörung eines Biotops bei Hermeskeil durch die Inkompetenz der LBM
Diese Zerstörung des Biotops ist unentschuldbar. Diese Inkompetenz der Leitung dieser Behörde macht mich als Bürger sprachlos. Mit dieser behördlichen Anordnung nach Starkregen an dem Biberdamm zu arbeiten, hat der LBM gegen folgende Gesetze verstoßen: Die Zerstörung des Biberhabitats stellt einen Verbotstatbestand nach §44 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz dar.
Es handelt sich außerdem um eine ungenehmigte Beeinträchtigung nach §15 in Verbindung mit §17 Bundesnaturschutzgesetz. Außerdem liegt ein Biodiversitätsschaden gemäß §§ 5 und 6 Umweltschadensgesetz vor.
Des Weiteren ist das LBM durch §823 BGB haftbar zu machen. Die zahlreichen Verstöße gegen bestehende Gesetze zeigen die Inkompetenz erschreckend auf. Als Bürger frage ich mich: Sollte die Leitung dieser Behörde nicht besser zurücktreten und kompetenten Beamten die Leitung überlasse? Welche Disziplinarmaßnahmen sind angedacht, um dieses Versagen zu ahnden? Es kann nicht sein, dass ich als Bürger, wenn ich während der Brutzeit eine Hecke schneide, mit einem berechtigten Bußgeld bestraft werde und eine Behörde, die einen Ökozid verursacht hat, nicht zur Rechenschaft gezogen wird.
Ich danke dem Bürger, der Strafanzeige gestellt hat, damit dieses Versagen vor einem Gericht geklärt werden kann. Denn die Presseerklärung der LBM erweckt den Eindruck, dass man sich der Verantwortung entziehen möchte. Fakt ist, es gibt noch Biber, ist also die Aussage der LBM, dass es keine Biber mehr gab, als die Maßnahme durchgeführt wurde, eine bewusste Täuschung? Dies ist eine berechtigte Frage, die man sich als Bürger stellen sollte. Das Problem für die Straße war seit letztem Jahr bekannt. Gehandelt wurde nicht. Zu warten, bis sich die Lage zuspitzt, zeigt das ganze Ausmaß der Überforderung dieser Behörde auf. Als Artenschützer und Bürger verlange ich, dass die Verantwortlichen für die Rechtsverstöße zur Rechenschaft gezogen werden.
Matthias Reimann
2. Vorsitzender ANUK e.V.
Auch der SWR berichtete darüber --> Link!
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Matthias Reimann kämpft für mehr Pestizidkontrollen in RLP
Matthias Reimann pflegt als Hobbyimker sieben Bienenvölker und erlebt die rasanten Veränderungen in der Artenvielfalt vor der eigenen Haustüre hautnah mit. Insektensterben, orientierungslose Bienen und verhungernde Jungvögel: Reimann ist sich sicher, dass der Grund für diese rasante Entwicklung der letzten gut 10 Jahre in der Ausbringung von Pestiziden liegt. Die Agrarlobby ist mächtig und die Politik sorgt nicht für ausreichend Kontrollen. Das will Reimann mit einem Volksbegehren in RLP jetzt ändern und das Land zum Handeln zwingen. Hierfür ist er Mitgründer des Vereins ANUK e.V.
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